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Studie Megatrends zukünftiges Wohnen:

Mehr Natürlichkeit - aber bitte auch selbstreinigendes Glas

 

Städtisches oder stadtnahes Wohnen, Mehrgenerationen-Wohnweise, Ökologie und sinkender Energieverbrauch – das sind einige der übergeordneten Trends für die nächsten sechs bis sieben Jahre, wenn es um Bauen und Wohnen geht. Zu diesen Ergebnissen kommt die Ende 2009 veröffentlichte Befragung unter rund 400 Architekten und Innenarchitekten durch die Heinze Marktforschung, die spannende Einblicke in zukünftige Wohnwelten gibt.  

Bauen und Wohnen
 
Unsere Redaktion hat einige der interessantesten Experten-Prognosen zusammengestellt:

 

Stadtnahes Wohnen 

1. Zunehmend Stadtnahes Wohnen und mehrere Generationen unter eine Dach

Laut Studie erwarten die Architekten für die kommenden Jahre eine deutliche Zunahme des städtischen und stadtnahen Wohnens sowie der Mehrgenerationen-Wohnweise. Bei einer immer älter werdenden Bevölkerung spielt die attraktive Grundversorgung in oder nahe der Stadt eine wichtige Rolle, wenn es um die Wohnentscheidung gehe. Auch die wachsende Zahl der Single-Haushalte orientierte sich eher in Richtung städtisches Wohnen. Ob sich dieser Trend weiter verstärken werde, hängt allerdings vor allem von der Bezahlbarkeit des Wohnraums im städtischen und stadtnahen Umfeld ab. 

 
Solarenergie 

2. Ökologisch wertvolle Bauweisen und sinkender Energieverbrauch weiter im Trend

Hier sehen die Experten unter anderem Solarthermie-Anlagen und Photovoltaik im Dachbereich als Trendsetter und gehen davon aus, dass durch die zunehmende Nachfrage nach diesen Produkten auch die Preise sinken werden.
Beim Thema Heizen ist das Heizen mit Holz- und Holzpellets sowie Kaminöfen auf dem Vormarsch. Für das Heizen mit Öl prognostizieren die Befragten einen deutlichen Abwärtstrend. In Sachen Beleuchtung sind vor allen Dingen LEDs und OLEDs, also Leuchtdioden mit organischen Halbleitern stark im Kommen. 

 
Natursteinboden  3. Naturmaterialien für Böden, Wände und Möbel sind angesagt

Im Innenbereich werden nach Ansicht der Architekten die Bodenbelagsarten Holzboden/Parkett, Keramik-Fliesen, Naturwerksteine und Naturstein zulegen. Verlierer seien als Folge Kunststoff- und Laminatböden.
An der Wand sind, so die Expertenmeinung, natürliche
Anstriche, Sichtputze, Natursteinwände, Betonoberflächen oder Spachteltechniken gefragt. Rau- und Glasfasertapeten verlieren hingegen an Bedeutung.
Bei
Möbeln liegen naturbelassene Oberflächen und Naturbezugsstoffe wie Baumwolle und Leder im Trend. 
 

 
Bewegungsmelder 

4. Wunsch nach Komfort, Bequemlichkeit und Sicherheit nimmt zu

Bei zunehmender Ökologie und Natürlichkeit wollen zukünftige Bauherren und Sanierer offenbar keinesfalls auf Sicherheit und Komfort verzichten. Gewünscht sind laut der befragten Experten Komfort, Bequemlichkeit und Sicherheit – als Kontrapunkt zum stressigen Alltag. Mehr Sicherheit soll daher die Installation von Rauchmeldern, Alarmanlagen und Bewegungsmeldern mit Außenbeleuchtung bieten, mehr Komfort der Einbau von so genannten Bussystemen zur Steuerung der gesamten Haustechnik und Sonnenschutzsteuerungen, mehr Bequemlichkeit unter anderem der Einsatz von selbst reinigendem Glas. Grundsätzlich gilt: Einrichtungsformen oder Wohnstile, die gesundes, erholsames Wohnen und Barrierefreiheit bieten, gleichzeitig aber auch ein umfassendes Home Entertainment, sind zukünftig noch stärker gefragt.
 
Wellnessoase                                    

5. Mehr Wellness im häuslichen Badezimmer

Die befragten Architekten glauben, dass das Bad immer mehr zur Wellnessoase werde: Großzügigere Flächen, Wellnesszonen, bodenebene Duschen, barrierefreie Lösungen, Regenduschen, Design-Armaturen, hochwertige Möbel und Multimedia machen das Bad zum zweiten Wohnzimmer. Kombinierte Dusch- und Dampfkabinen, Whirlpools und die Sauna rundeten das hochwertige Inventar des Bades der Zukunft ab, so die Branchenkenner.

 

Das Coolhomes-Fazit zur Heinze-Studie: Das Thema Wohnen bleibt spannend! 
 

 

 

 

LED 

 

 

 

 

Photovoltaik

 

 

 

 

Rauchmelder

 

 

 

 

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